Der erste Kontakt

Anfang 2016 waren wir das erste Mal im Musterhauspark in Villingen-Schwenningen. Dort verschafften wir uns einen ersten Eindruck von sog. Fertighäusern – bis zu diesem Zeitpunkt war eigentlich der Gedanke, wir bauen traditionell, also als Massivhaus „Stein“ auf „Stein“. Was uns in fast sämtlichen Musterhäusern aber gut Gefallen hat, war das Klima und auch das teilweise sichtbare Holz z.B. an den Decken. Nach Besichtigung von einem großen Teil der dortigen Musterhäuser und auch ersten Gesprächen mit Verkäufern war für uns bereits die Firma Holzbau Braun in Stetten a.k.M. einer der Favoriten. Was uns besonders gefiel war die Möglichkeit einer ökologischen Bauweise, denn viele der dortigen Firmen bauten zwar Holzhäuser, doch auf die „Außenhaut“ kommt quasi eine Art Styropor und in die Wände Steinwolle usw… bei manchem großen Anbieter war selbst nach dem Gespräch nicht einmal richtig klar aus welchem Materialmix denn nun die Dämmung besteht… für uns war aber von Anfang an klar, wenn es nun doch ein Holzhaus werden soll, dann soll auch die „Außenhaut“ entsprechend aus Holz bzw. einem daraus hergestellten Baustoff wie z.B. aus Holzweichfaserplatten sein. Bis zur Entscheidung für ein Holzhaus sollte aber noch ein langer Weg liegen – man baut in der Regel eben nur einmal im Leben und da will einfach alles gut überlegt sein.

Wieder Zuhause stellten wir dann später fest, dass einer unserer neuen Nachbarn in der Straße, in der wir bisher wohnen, ebenfalls mit Holzbau Braun gebaut hatte. Wir hatten zwar im Kopf, das wir beide morgens zur Arbeit gingen und am Abend als wir nach Hause gekommen sind stand plötzlich ein neues Haus da, mit wem gebaut wurde war uns aber nicht mehr in Erinnerung.

Unser Nachbar, selbst als Handwerker in der „Holz-Branche“ tätig, war sehr begeistert von der Firma, weshalb wir uns entschlossen einen ersten Kontakt aufzunehmen, da uns ja auch das Musterhaus usw. sehr gut gefallen hatte.

Innerhalb von wenigen Stunden erhielten wir dann bereits einen Rückruf von Herrn Gradeschliew, einem der Verkäufer der Firma, welcher bereits unsere Nachbarn betreut hatte. Herr Gradeschliew ist nach eigenen Angaben bereits seit Jahrzehnten bei dieser Holzbau Firma. Dies haben wir gleich beim ersten Gespräch bemerkt, denn er verfügt vermutlich über die meiste Erfahrung aller dortigen Verkäufer. Besonders angetan waren wir vom Servicegedanken, den Herr Gradeschliew klar ersichtlich auch lebt. Schon kurzfristig wurde uns ein unverbindlicher Vor-Ort-Termin an unserem Bauplatz, zusammen mit dem Architekten, Herrn Weiffenbach angeboten. Diesen Termin namen wir sehr gerne war, war es doch die erste Hausbaufirma, die uns so unkompliziert und auch zeitnah anbot, gemeinsam einmal unser Grundstück zu besichtigen.

Im Vorfeld zum Gespräch hatten wir dann auch schon unsere eigenen Gedanken und Skizzen 😉

gemacht, wie unser Haus einmal aussehen könnte.

Bei der gemeinsamen Besichtigung des Grundstücks und anschließender Besprechung bei uns Zuhause hatte der Architekt bereits angefangen erste
Skizzen auf Papier zu fertigen. Auch hier merkte man, dass Herr Weiffenbach schon seit unzähligen Jahren mit Herrn Gradeschliew arbeitet. Nach wenigen Wochen haben wir dann auch bereits die ersten von Hand gezeichneten Entwurfspläne auf Basis unseres Grundkonzeptes bekommen.

In den folgenden Wochen haben wir uns, auch gemeinsam mit unseren Familien viele Gedanken über die Entwurfspläne gemacht und diese mehrfach komplett geändert und für uns perfektioniert. Auch hier war sowohl Herr Gradeschliew als auch Herr Weiffenbach gefühlt rund um die Uhr – und unverbindlich – für unsere Änderungswünsche da! Gerne erinnern wir uns z.B. an die mehrfach von Herrn Gradeschliew getätigte Aussage „Sie können mich jederzeit, auch spät Abends oder Sonntags anrufen, das ist kein Problem!“.

Aber das scheint in diesem Familienbetrieb eh irgendwie normal zu sein. Eines Sonntags rief ich in Stetten bei der Firma Braun an, weil ich auf den Anrufbeantworter sprechen wollte… auf der anderen Seite meldete sich jedoch kein AB sondern „Holzbau Braun, Braun, guten Tag…“ – der Chef persönlich ging sogar Sonntags ans Telefon, was wir schon besonders fanden.

Trotz der von Anfang an guten Beratung und des Service sollten trotzdem noch viele Monate ins Land ziehen und viele Überlegungen getätigt werden, bis wir uns endgültig dazu entschieden haben einen Werkvertrag mit dieser Firma zu unterschreiben. Dazu aber in einem anderen Beitrag später mehr.

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