Oh Schreck – es regnet ins Haus

Gerade waren wir noch glücklich, daß unser Rohbau endlich steht und nun? Wir waren am 21. Dezember 2017 auf der Baustelle, um nach dem Rechten zu sehen. Doch leider durften wir nichts Erfreuliches erblicken. Zwischen dem Stahlträger im Wohnzimmer und dem Balkonanbau tropfte es unablässig durch die Holzdecke in das Wohnzimmer. Das darf doch wirklich nicht wahr sein! Es war für Weihnachten zwar Tauwetter angesagt, doch eigentlich hatten wir uns diesbezüglich keine Sorgen gemacht. Schliesslich war das Dach ja durch die Plane geschützt. Im Trubel war wohl untergegangen, daß auch der Balkon im Obergeschoss einer gesonderten Abdeckung bedurfte, denn hier wurden zwar 2 Planen befestigt, doch diese hatten keinerlei Gefälle. So sammelte sich das Regenwasser schön auf dem Balkon und lief von dort gegen das Haus, wieder unter die Planen und dann durch die Decke.

Ja, wie sagt man, „Wasser findet seinen Weg“. So konnten wir das nicht 2-3 Wochen lassen – zumindest nicht bei den aktuellen Witterungsverhältnissen.

Nachdem wir bei der Firma Braun aufgrund Betriebsferien keinen mehr erreichten, versuchten wir unseren Verkäufer zu kontaktieren. Wir brauchten dringend eine Lösung, schliesslich sollte hier 2-3 Wochen lang nichts weiter passieren. Für den Fall, dass es also weiter so regnen oder der Schnee tauen würde, bedeutete das nichts Gutes für unser Haus. Um Schlimmeres abzuwenden, machten wir uns noch am selben Tag mit meinem Schwiegervater auf, um eine unserer Planen mit Dielen und somit Gefälle auszulegen und den Balkon sowie die Holzdecke im Wohnzimmer so vor weiteren Schäden oder späteren Schimmelproblemen zu schützen.

Nach einigen Telefonaten meldete sich jedoch der Inhaber der Firma Braun zurück und informierte uns, daß morgen Mitarbeiter vorbeikämen, um ein provisorisches Dach mit Plane anzubringen – und das trotz Weihnachtsferien! Ein Hoch auf den freiwilligen Monteur, der uns hier aus dieser misslichen Lage half und ein großes Dankeschön an die Firma Braun.

Wir konnten abends schon erleichtert feststellen, daß das provisorische Dach tatsächlich die Feuchtigkeit abhielt, wenngleich sich im Wohnzimmer bereits großflächige Wasserlachen gebildet hatten. Um die Feuchtigkeit aus dem ganzen Haus zu bekommen, hatten wir uns mehrere Trocknungsgeräte ausgeliehen. Da der Keller ein paar Wochen im Regen stand bevor das Haus montiert werden konnte, war der Betton dort auch sehr nass. Diese laufen jetzt Tag und Nacht. Wir hoffen, dem Wasser so Herr zu werden.

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